Risikobasierender Ansatz bei Prozesskontrollen2018-11-28T13:41:03+00:00

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  • Benjamin
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    Hallo zusammen,

    ich arbeite  in einem Betrieb der seit Kurzem nach ISO 9001 zertifiziert ist. Seitdem versuchen wir den risikobasierenden Ansatz besser zu verstehen und einzuführen. Deshalb wollen wir die statische (nicht statistische :-)) Prozesskontrolle (z.B. 1 Stichprobe (5 Teile) alle 20 Minuten) durch eine dynamische Prozesskontrolle ersetzen. Nach dem Motto: Ein Prozess der „gut läuft“, muss weniger oft kontrolliert werden als ein Prozess der „schlecht läuft“.

    Was wir bis jetzt haben sind Daten im CAQ System, die aus dem bisherigen Ansatz stammen:

    • Wir wissen, ob ein  Prozess normalverteilt ist
    • Wir kennen die Mittelwerte und Streuungen der letzten Fertigungen (leider nicht übergreifend)
    • Wir wissen, ob ein Merkmal kritisch oder unkritisch ist

    Ich würde deshalb gerne folgendes diskutieren:

    Kann man eine Prozesskontrolle so „dynamisieren“, dass (unterschieden nach kritischen und unkritischen Merkmalen) für gute Prozesse (z.B. Cpk > 1.33) die Stichprobe geringer ist als für „normale“ (z.B. 1 < Cpk   < 1.33) oder „schlechte“ ( Cpk < 1)?

    Wäre es dann sinnvoller die Stichprobengröße zu reduzieren oder diese gleich zu lassen und eben weniger oft zu prüfen?

    Auf Basis welcher statistischen Berechnungen könnte man solche Definitionen vornehmen?

    Wir sind leider noch ganz am Anfang dieses (aus unserer Sicht) riesigen Gebietes, deshalb schonmal Danke für eure Unterstützung.

    Benjamin

     

     

     

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