ISO/TS 16949 für Automobilzulieferer


Wichtiger Hinweis:


Die ISO TS 16949 wurde mit Wirkung zum ersten Oktober 2017 von der neuen IATF 16949:2016 abgelöst.

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Die technische Spezifikation 16949 ist eine Qualitätsnorm aus dem Automotive-Bereich. In dieser Branche gibt es traditionell stark verschärfte Anforderungen an das Qualitätsmanagement, die zusätzlich herstellerspezifisch erweitert werden. Das bedeutet beispielsweise, dass vor allem die großen Automobilhersteller jeweils eigene Sonderforderungen haben.Früher teilte sich das Lager in zwei große Gruppen: Während es vom Verband der Automobilindustrie die deutschen VDA-Normen gab, orientierten sich die amerikanischen Hersteller an der QS-9000. Diese ist nicht mit ISO 9000 zu verwechseln und wurde bereits im Dezember 2006 zurückgezogen.
Durch die TS-Norm, die in der zweiten Version aus dem Jahr 2002 vorliegt, wurde eine einheitliche Regelung angestrebt. Neuzertifizierungen von Zulieferern der Automobilbranche erfolgen daher mittlerweile hauptsächlich nach dieser Richtlinie.

Die zweite Ausgabe der ISO TS 16949 vom April 2002 hat zu einer weiteren Vereinheitlichung der Herstellstandards in der Automobilbranche geführt. Mit der Normrevision auf die Version 2009 wurde die ISO TS 16949 an die ISO 9001:2008 angepasst.

Wichtige Schwerpunkte der ISO TS 16949 sind beispielsweise:

  • Kontinuierliche Verbesserung
  • Kundenorientierung
  • Prävention
  • Konzentration auf Kundenprozesse (sogenannte KOPs)

Vorteilhaft für die Umsetzung im Unternehmen ist, dass sich die Gliederung dicht an der ISO 9001:2008 orientiert, ergänzt um spezifische Zusatzforderungen der Automobilhersteller.

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2018-08-27T12:50:17+00:0014. Januar 2015|Fachwissen|0 Kommentare

Über den Autor:

Sven Potocnik
Rossmanith GmbH roXtra Vertrieb, Qualitätsmanagementbeauftragter

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