Grüß Gott miteinander!Habt´s Ihr schon mitbekommen: Die Kirche will sich mit QM-befassen.
?Gott erwartet von seinem Bodenpersonal auch Qualität.?
Was ist Euere Meinung dazu?
http://www.quality-link.de/html/quality-news.htm
Gute Zeit!
Qualyman - Qualitäter aus Überzeugung und Leidenschaft, auch wenn´s mal Leiden schafft!
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geändert von - qualyman on 03/12/2008 12:24:46
Antworten:
Oh Gott!!!
Aber Ernst beiseite - wie kriegen die die kontinuierliche Verbesserung hin wo doch der Papst ehedem unfehlbar ist?
Viele Grüße
QM-FK
--
Don't think it - ink it.
Hallo,
also der Artikel ist schon merkwürdig:
1."...der Kirchenbeauftragte der Volkswagen AG..." -> Kirchenbeauftragter bei VW??
2. "...dass Qualitätsmanagement in Unternehmen nicht komplett auf die Kirche übertragbar sei." -> Aha, da haben wir doch schon mal eine Kernaussage.
3. "...?Auch VW beschäftigt Theologen?, etwa in beratenden Tätigkeiten..." -> Was beschäftigt VW denn noch so?
Werden bei VW die Autos nach guten Glauben gebaut?
Naja, wie auch immer auch wenn ich katholisch bin, bin ich doch sehr argwöhnisch das QM in Kirche funktionieren soll. Eventuell kann man einige Abläufe "verbessern" bzw. optimieren aber mehr aber leider nicht.
Die Kirche soll doch bitte das machen was Sie recht gut kann und zwar:
1. Den Glauben an die Menschen bringen/erhalten
2. Sozial aktiv sein
Gruß: Mr.Idea
Hallo!
Der Beitrag zum QM in Schulen ist viel beser.
1200 Lehrer
Ausbildung von 01/08 bis 05/11
Was lernen die denn alles?
Kirche und VW? Vielleicht hat man jetzt für den Nachfolger von Peter Harz und dem Betriebsrat gleich einen Beichtstuhl eingerichtet.
Gruß
Michael
geändert von - Michael on 03/12/2008 12:43:38
Hallo,
ich frage mich eher, was die Staatskirchen Deutschlands mit Gott und dem was er vorhat zu tun haben?
Gruß msb
wer die Wahrheit sucht, wird sie finden
Hallo,
ich versteh den Aufschrei nicht. Wie viele Leute haben sich schon beschwert, dass Entscheidungswege in krichlichen Einrichtungen und selbst die Entscheidungsfindung oft intransparent und nicht nachvollziehbar ist? Ich sehe hier nicht das Problem der Mission, den Glauben an Gott zu vermitteln, sondern eher die Institution, die dies machen soll. Schaut man sich mal die beiden großen Kirchen in Deutschland an, so sind sie doch nichts anderes als große Konzerne mit diversen Tochtergesellschaften. Wer würde in so einem Fall nicht auch die Einführung eines QMs befürworten?
Was das Thema Theologen und VW angeht, stelle ich mir auch die Frage für was die in Wolfsburg himmlische Unterstützung benötigen. Vielleicht für die Entwicklung ("basteln wir mal und Gott wird dafür sorgen dass es auch fährt"?), oder für die Fertigung ("bau mer mal zusammen und Gott wird dafür sorgen, dass es hält"?) oder für das Management ("mach mer mal Urlaub und Gott wird dafür sorgen, dass der Laden läuft"?) - wie es auch sein mag, belustigend ist es trotzdem.
Viele Grüße
Bajoware
@QM-FK
Evangelische Kirche und Papst???
Du bist mir vielleicht ein Schelm!
Laut evangelischer Kirche ist doch nur Gott allein unfehlbar
und wir Menschlein alles nur kleine Lichter mit Fehlern.
Die Logik scheint also diese:
Angewandtes QM zur Fehlervorbeugung und Fehlervermeidung ist richtig wichtig.
(Wie der Artikel meint vor allem in den kirchlichen Ausbildungsgängen)
Ich bin wirklich begeistert welche Nischen unsere Branche noch alles besetzt.
Es lebe die Reformat? - Verzeihung - die Inflation der Idee.
Gruß
Sven
"Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat."
(Winston Churchill)
..."Laut evangelischer Kirche ist doch nur Gott allein unfehlbar
und wir Menschlein alles nur kleine Lichter mit Fehlern."
und wer hat sie gebaut ?? Nein, nicht die Schweizer...
Womit der Beweis erbracht wäre das es Gott nicht geben kann da er etwas hergestellt (oder wie stellt es in der Bibel (1. Buch QM)?) hat das Fehlbar ist ;-> Und das macht ihn auch fehlbar ...
Ralf
Kopf einziehen und weg...
Vielleicht hat Gott die Fehler auch absichtlich eingebaut um zu testen wie gut die QS ist.
Bajoware
Moin,
ich freue mich schon darauf, wenn die Bibel in die DLV mit aufgenommen wird und einen Lenkungsbalken bekommt. Wer hat die Bibel eigentlich geprüft und frei gegeben...
Gruss
Lars
"Jeder Erfolg, den man erzielt, schafft einen Feind. Man muss mittlemässig sein, wenn man beliebt sein will"
(Oscar Wild)
da wäre gott ja gf, qm und qs. das ist die heilige dreifaltigkeit!
scnr
p.s.: ich glaube, daß manche von uns für ihre hier getätigten aussagen von der innenrevision der kirche (heißt heute wohl glaubenskongregation o.ä.) der heißentsorgung zugeführt worden wären.
;) euer hacki
"das ist ein walversprechen. das muß man nicht halten!" käpt'n blaubär, der weiseste bär des universums
Hallöchen Zusammen,
ich muss zugeben, dass ich (und meine Kollegen) bei den Artikeln auch erstmal lachen mussten. Sowohl bei dem himmlischen Qualitätsmanagement als auch bei den QM in Schulen (wo is mal bitter nötig ist.)
Aaaber: Wenn man mal kurz darüber nachdenkt, dann ist das ganze nicht mal so lächerlich. Sowohl die Kirche (egal welcher Religion) als auch die Schule sind Institutionen, welche als Produkte Dienstleistungen erbringen mit entsprechenden Prozessen.
Folglich kann man hier die volle Palette des Qualitätsmanagements für Dienstleistungprodukte auffahren. QFD-Methoden (Was sind die Ziele/ Anforderungen? Wie sollen sie erreicht werden?) Was für Prozesse gibt es und wie kann man sie steuern? Wie stellt man sicher, dass die Ziele/ Anforderungen auch erreicht werden (Prozessüberwachung/-steuerung)? Wie stellt man sicher, dass die Prozessausführenden auch fähig genug sind? (Vor allem im Bildungswesen mal ein Interessanter aspekt)
usw.
Gut, auf die Umsetzung bin ich echt mal gespannt :-)
Wo/ wie könnte man bei diesen beiden Dienstleistungen noch durch QM Verbesserungen erzielen?
Schöne Grüße,
yQuth
Moin,
wenig sinnvoll würd ich sagen.
Schauen wir mal.
Wir haben einen Chef, den es seit über 2000 Jahren herzlich wenig interessiert, dass seine GL (Vatikan) in schöner Regelmäßigkeit sämtliche Firmenziele (10 Gebote) mißachtet.
So wird das nix.
Ich kenne auch kein QM-System, dass die Verantwortung der GL (sozusagen gottgegeben) ausklammert.
Merke:
Wer übers Wasser geht, zeigt eigentlich nur, dass er nicht schwimmen kann.
Gruß
Harald
Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.
...bekommt er halt einige Abweichungen im Audit und darf dann nachbessern - das heißt dann "ganz neues Testament" oder Rev. 3 oder so...
Vielleicht bekommt der Auditor auch einige Ablassbriefe als Geschenk und das Zertifikat steht ;->
Warnung OffTopic!! ;-)
Wäre mir zu heiß, Ralf.
Leg dich nicht mit denen an.
Ratzfatz hast du die 7 Plagen am Hals.....oder er flüstert seiner rechten Hand auf Erden (George DoubleU) ein, die Erde vom Auditorenterror zu befreien.
Dann steckt schneller ein Flugzeug in deinem Haus, als Du "Amen" sagen kannst.
Da auch die Bibel weder die Anforderungen an QM-Handbuch, noch VA noch AA erfüllt, wird das Audit bestenfalls ne Alibiveranstaltung mit
- Geschmacksprobe von Hostien
- Testfahrt Papamobil
- Gefährdungsanalyse geküsster Landebahnen
- und Überprüfung des Goldgehalt von päbstlichem Frühstücksbesteck
Zum Schluß wird deine Auditmappe mit Weihwasser besprengt (Vorsicht: verschiedene Ingredenzien verstossen gegen das BTM-Gesetz)
und Du fährst nach Hause....mit dem unbefriedigendem Gefühl, irgendetwas vergessen zu haben.
Gruß
Harald
Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.
Vielleicht muss man das alles auch von einer anderen Seite sehen.
Vielleicht ist Gott der Kunde, der bei dem Monopolist Kirche eine Dienstleistung beauftragt hat, nämlich für Gott zu werben. Ist jetzt nur die Frage, inwieweit sich die Firma Kirche&Co für die Kundenwünsche interessiert und diese umsetzt. Da die Kirche jedoch monopolist ist, hat der Kunde keine Wechselmöglichkeit.
Grüße
Bajoware
Hallo,
jetzt melde ich mich doch noch mal.
Wer sich mit dem Thema Gott - Kirche - Bibel etwas näher befasst, wird sehr schnell erkennen können, dass die drei Begriffe nur scheinbar zusammen gehören.
In Wirklichkeit ist es so, dass Gott und die Bibel (sein Wort) konform gehen und mit den Kirchen letztendlich nichts zu tun haben.
Die Verwirrrung entsteht einzig dadurch, dass die Kirchen die Worte "Gott" und "Bibel" benützen, ohne sie jedoch wirklich zu kennen.
Also wer diese Trennung mal erkannt hat, kommt in diesem Thema einen großen Schritt weiter.
Gruß msb
wer die Wahrheit sucht, wird sie finden
Ich denke die wollen die Kirche debürokratisieren. Durch ein QM-System wäre das aber wie wir wohl alle wissen eher das Gegenteil.
Ist der Papst dann eigentlich als OEM zu sehen? Weil: Regel dann aufstellen und sich selbst nicht dran halten?
Wie wird hier eigendlich Kundenzufriedenheit ermittelt? Wer ist eigentlich der Kunde??? Ist Gott der Kunde oder sind es die Schäfchen die es einzufangen und zu bekehren gilt? Oder sind die Schäfchen Lieferanten? Werden wir dann auditiert?
Hallo Schniker,
du musst die NORM lesen, da stehen alle Antworten auf deine Fragen drin.
Gruß msb
wer die Wahrheit sucht, wird sie finden
Hallo,
dass die Kirche kundenorientierte werden möchte und dies über ein QM-System erreichen möchte finde ich gut. Im Grunde genommen ist die Kirche ein Dienstleistungsunternehmen mit einem nicht gewinnorientierten Unternehmenszweck, einem hohen Anspruch an die gesellschaftliche Wirkung und der Bibel als mitgeltende Unterlage ;-). Davon abgesehen ist die Kirche einer der größten Immobilienbesitzer und muss diese betreiben - allein dafür ist ein QMS sinnhaft.
Der Einsatz von Theologen in beratender Funktion in einem Unternehmen empfinde ich als positiv. Ein Theologe ist umfassend ? insbesonder soziologisch und psychologisch - ausgebildet. Das kann z. B. bei der Vermittlung von Sozialkompetenz an einigen Stellen nicht schaden. Darüber hinaus gibt es bei großen internationalen Unternehmen Mitarbeiter verschiedensten Religionen - dort kann das theologische Wissen vermittelnd helfen.
Viele Grüße
mfunk
Sie koennen erst dann neue Ufer entdecken,
wenn Sie den Mut haben, die Küste aus den Augen zu verlieren.
<chinesische Weisheit>
hallo mfunk!
schön wäre es, wenn das, was du im 2. absatz schreibst, auch tatsächlich etwas bringen würde (oder besser: gebracht hätte, dann wäre vermutlich die derzeitige wirtschaftliche lage eine andere)
manmanman, so viel konjunktiv... :(
hacki
"das ist ein walversprechen. das muß man nicht halten!" käpt'n blaubär, der weiseste bär des universums
Schön, dass sich schon so viele WIRKLICH intensiv mit Gott, Glauben und Kirche auseinandergesetzt haben...
Warum sollen unsere Kirchen nicht das nachmachen, was [url="http://www.thaindian.com/newsportal/uncategorized/sai-temple-gets-iso-9001-certificate_10063106.html"]andere[/url] schon längst haben?
Viele Grüße
QM-FK
--
Don't think it - ink it.
Hallo hackilein,
gesellschaftliche Werte und Vorstellungen in der Welt sind meist stark durch Religion geprägt. Für international agierende Konzerne ist dieses Wissen wichtig. Theologen sind in dieser Richtung gut ausgebildet, meist auch sprachlich und können dieses Wissen an Entscheidungsträger weitergeben.
Beispiel Farben:
http://www.farbenundleben.de/kultur/religion_kultur.htm
Beispiel Betpausen:
http://217.27.2.150/Kuerzere_Betpausen_gefordert_Aegypter_arbeiten_kaum/110620085108/977599.html
Darüber hinaus verfügen sie i. d. R. über seelsorgerische Qualitäten. Diese können bei Veränderungsprozessen, aber auch in der Qualifizierung von Mitarbeitern mit starkem Kundenkontakt eingesetzt werden.
Deswegen finden ich die Idee Theologen - nicht als Theologe - sondern als Berater clever.
Viele Grüße
mfunk
Sie koennen erst dann neue Ufer entdecken,
wenn Sie den Mut haben, die Küste aus den Augen zu verlieren.
<chinesische Weisheit>
[quote]
Schön, dass sich schon so viele WIRKLICH intensiv mit Gott, Glauben und Kirche auseinandergesetzt haben...
[/quote]
Ja. In der Tat.
Vor Kurzem gab es in der deutschen FinancialTimes ein Bericht über eine Kirche in der Nähe der Frankfurter Börse.
Die haben ein Gefäß, in das man Zettel mit seinen Sorgen und Nöten werfen kann.
Und dieses Gefäß wird neuerdings viel häufiger frequentiert.
Die Börsianer haben wohl erkannt....hier hilft nur noch Beten.
;-D
Gruß
Harald
Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.
hallo mfunk!
vermutlich habe ich mich mißverständlich ausgedrückt (bei der kürze meines postings eigentlich kein wunder), aber [edit] sry, rechner machte, was er wollte... hier ist die fortsetzung: ich halte es ja auch für eine gute idee. nur sollte diese beratung präventiv vielleicht in den entscheideretagen stattfinden. [/edit]
gruß
hacki
"das ist ein walversprechen. das muß man nicht halten!" käpt'n blaubär, der weiseste bär des universums
geändert von - hackilein on 05/12/2008 12:38:58
Hallo hackilein,
präventiv wäre manchmal wirklich besser (die sogenannte Sozialkompetenz-Prävention ;-)
oder wie kommt es zum Spruch "Herr, bitte lass es Hirn regnen".
Grüsse
mfunk
Sie koennen erst dann neue Ufer entdecken,
wenn Sie den Mut haben, die Küste aus den Augen zu verlieren.
<chinesische Weisheit>
Ach, egal ob sinnvoll oder nicht, ich werd mal beim Pfarrer anfragen, an wen ich meine QMB-Bewerbung schicken soll, mal sehen, wie er reagiert. Wäre jedenfalls ein krisensicherer Job.
Vielleicht würde ich ja dann auch anfangen, alles immer nur zu glauben, statt ständig zu überwachen. Na und der Auditor? Ihr glaubt doch nicht, dass ich mir einen ungläubigen Auditor ins Haus holen würde. ;-)
Gruß,
medi
Hallo erstmal!
Also ich hätte beim Aufbau eines QM-Systems in der Kirche enorme Probleme!
So kann ich mir unter der Rubrik "Lenkung fehlerhafter Produkte" im Moment gar nedde nix vorstellen. Dto. Einkauf.....
Bin halt zu automobillastig...
Gute Zeit!
Qualyman - Qualitäter aus Überzeugung und Leidenschaft, auch wenn´s mal Leiden schafft!
info ad quality minus first dot de
Lenkung fehlerhafter Produkte?
Gab's da nicht mal das Prinzip "Himmel oder Hölle" als Urmutter aller Sortierprüfungen? Erweitert durch das Fegefeuer als Sperrlager?
Da die Kirche eine Institution ist wie jeder andere Konzern in der Wirtschaft, kann ihr QM wohl nicht schaden.
Gruß msb
wer die Wahrheit sucht, wird sie finden
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