Guten Morgen,ich habe gerad eine Anhäufung von Produktionsfehlern und somit zusätzlichen Aufwand und Kosten die durch meine Mitarbeiter verursacht wurden.
Gibt es rechtlich eine Möglichkeit meine Mitarbeiter an den entstandenen Kosten zu beteiligen?
Gruß
Henning
Antworten:
Hallo!
Klar, wenn Du nachweisen kanst das Du alle ausreichend und regelmäßig geschult hast, alles zur Verfügung stellst was sie brauchen um die Arbeit durchzuführen,kein Zeitdruck ausübst und damit nicht die Möglichkeit vernünftig zu arbeiten, die Arbeitsbedingungen so sind wie sie sein sollen, der Betriebsrat (sofern vorhanden) zustimmt und keiner deiner Mitarbeiter dagegen klagt (ich würde das ohne wenn und aber sofort machen) dann kannst Du das umsetzen. Frage: Ist es Dir das Wert? Und kanst Du alle Fragen einwandfrei mit Ja beantworten und auch nachweisen? Stell Dir einfach vor Du würdest bei dir arbeiten. Dann steht deinem vorhaben nichts im Wege.
Gruß
Michael
Hallo Henning!
Aus Erfahrung kann ich nur sagen, funktioniert nicht. Bei meiner alten Firma konnten wir nachweisen, dass der Mitarbeiter gegen eine Arbeitsanweisung verstoßen hatten, es handelte sich da um die Erststückfreigabe bei Produktionsstart, aber wir konnten ?nur? eine Abmahnung schreiben. Eine Kostenbeteiligung war in diesem Fall nicht möglich. Menschen dürfen Fehler machen und diese auch wiederholen. Die Rechtsabteilung sagte uns deutlich, dass bei Wiederholung wir den Mitarbeiter kündigen könnten, aber auf den Kosten würden wir trotzdem sitzen bleiben.
Viele Grüße
Ami
Hmm,
bei meinem letzten Arbeitgeber gab es das, ich hatte aber nie ein gutes Gefühl den Mitarbeitern gegenüber. Auch wenn die Abzüge immer nur einen symbolischen Wert hatten ist es meiner Meinung nach nicht der richtige Ansatzpunkt. Die rechtliche Situation kann ich nicht einschätzen. Es wirkt sich mit sicherheit negativ auf das Betriebsklima aus. Einer ist der "Buhmann bzw. -frau" der die Verantwortung für den Abzug übernehmen muss - der ihn festlegt.
Sucht lieber nach anderen Wegen.
Ralf
geändert von - ralfab on 07/08/2008 09:57:33
Hallo,
uiiii, das ist ein heißes Eisen was da angesprochen wurde. Ich kenne das auch aus der Vergangenheit. Mitarbeiter wurden belangt wenn auch nur der leiseste Verdacht bestand das er den Fehler selbst verschuldet hat. Er musste zwar nicht Maschinenstunden oder die anfallenden Materialkosten bezahlen, die Prämie jedoch wurde ihm ersatzlos gestrichen, und wenn so etwas öfters im Monat vorkam, dann war der Verlust an Geld schmerzlich.
Meine Erfahrung jedoch ist diese, wenn plötzlich gehäuft Fehler entstehen die eindeutig auf die Mitarbeiter zurückzuführen sind, dann gibt es immer einen Grund dafür und den solltest du im Umfeld suchen. Neuer Vorgesetzter, zu wenig Zeit, verändertes Umfeld, schlechte Zukunftsprognosen. Es war in solchen Situationen immer hilfreich die Leute zu befragen. Das sollte jedoch jemand tun der mit den MAs auf Augenhöhe kommunizieren kann.
Fazit: Ich halte gar nichts von Lohnkürzung in solchen Fällen.
Gruß, Bernd
Moin.
Um Gottes Willen!! Was geht denn bei euch ab?
Soweit ich das weiß kannst du das nur machen, wenn du dem Mitarbeiter Vorsatz, also böswillige Absicht bzw. Sabotage nachweisen kannst.
Ansonsten wird dich jeder Rechts- oder Linksverdreher in der Luft zerreissen.
Lasst um Himmels Willen die Finger davon. Führt nur dazu, dass keiner mehr irgendwas unterschreibt.
Dino
PS: Ich würd in so nem Laden net mehr lang bleiben.
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Multae sunt causae bibendi
Ich habe jetzt ein Gespräch mit den Meistern und der Technischen Leitung anberaumt um das Problem zu erörtern, nach den Ursachen zu forschen und notwendige Maßnahmen festzulegen.
Ich werde dabei auch die Meister nachdrücklich an Ihre Überwachungsfunktion in Ihren Abteilungen erinnern. Meistens gibt es nicht nur ein Problem in der Kette.
Gruß
Henning
geändert von - HBuhl on 07/08/2008 10:46:33
Hallo Henning,
der Weg ist nicht die Mitarbeiter an den Kosten zu beteiligen, sondern herauszufinden, wieso sie diese Produktionsfehler machen.
Du musst die klare Ursache finden, ggf. wiederholt Warum, Warum, ... fragen.
Wenn du dann die Wurzel des Übels entdeckt hast, kannst du es beseitigen.
Es kann im Prozess liegen, an den Maschinen, Werkzeugen, Unterweisungen, Schulungen, ...
Wenn die Leute die Fehler mit Absicht machen, dann abmahnen und nach und nach entfernen.
Aber mit Geldbeteiligung an den Fehlern verschlimmerst du nur das Betriebsklima und vermehrst du das Problem.
Es gilt auch zu forschen inwieweit die Vorgesetzen bis in die höchsten Ebenen hinauf Mitursache für die Fehler sind.
Gruß msb
wer die Wahrheit sucht, wird sie finden
[quote]
Das ist natürlich nicht unbedingt dass, was so mancher Chef sehen will. So mancher Chef ist daran interessiert, möglichst schnell einen Schuldigen zu finden und möglichst öffentlich zu hängen. Man erwartet sich durch die Ausübung von Druck die schnelleren Erfolge. Meistens steckt hinter dieser Führungsphilosophie die Respektlosigkeit gegenüber dem ungebildeten und ungehobelten "Fußvolk", dass auf einigen Hierarchieebenen unter der eigenen schuften und schwitzen muss.
Schöne Grüße
Vivian
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Ohhh ja wie recht du hast.....das ganze kommt mir recht bekannt vor......
Aber noch mal zu HBuhl also wirklich allein schon der Gedanke an sowas gehört ja bestraft, wenn es eine Anhäufung von Fehlern gibt ist meisten was foul bei euch im Betrieb. Hier solltest du ansetzen ist auf jedenfall die effektivere Methode. Der ganze Kostenbeteiligungsquatsch bringt nur böses Blut unter deine MA.......
Nur weil die Klugen immer nachgeben, regieren die Dummen die Welt.
Hi, Henning,
8D-Kurzanalyse:
1. Problembeschreibung:
A. Unvertretbar hohe Fehlerquote.
B. Maagement diskutiert Mithaftung der Mitarbeiter.
2. Root Cause Analysis
Vermutung: Schwere Erkrankung des Teamgeistes (aka "Unternehmenskultur") Eurer Firma.
3. Nachweis der Richtigkeit der Diagnose
?Einer für alle, alle für einen!" (Alexandre Dumas, die drei Musketiere)
Wenn die Mitarbeiter keine Anzeichen für unternehmensweiten Teamgeist mehr zeigen.
Zur Glaubhaftigkeit der Ursache derselbe Mechanismus im Heilwesen: Aids, Krebs - wir Patienten leiden immer kollektiv an den KLrankheiten, deren Ursachen die Ärzte noch nicht begriffen haben.
Was den Patienten und Ärzten das "Rätsel Krebs" ist, das ist in der Wirtschaft das "Rätsel Teamgeist":
?Eine intakte Unternehmenskultur ist fast ein Garant für hohe Gewinne.? (Peter F. Drucker, sinngemäß, vor ½ Jahrhundert)
?Aber über 70% aller Change-Projekte scheitern an Soft-Fact-Risiken!? (Entschuldigung eines Change Managers)
Soft-Fact, Unternehmenskultur, die Namen sind verschieden, die Ursache dieselbe.
4. Abstellmassnahme
a) Erklärung, wie der Gründer Eurer Firma ihr eine intakte Unternehmenskukltur "nach Gefühl" geschaffen hat, obwohl es bis heute keine anerkannte Erklärung dafür gibt.
(Meiner Erklärung mangelt es nicht an Anerkennung derer, die sich die Zeit nahmen, die nachzuvollziehen.)
b) Vermittlung der Wechselwirkungen zwischen Mängeln im Teamgeist und Produktivität, Beweglichkeit, Qualität.
c) Vermittlung von Prozessen zur Diagnose von Teamgeist-Defekten als Ursache für Qualitätsmängel, mangelnde Einsatzbereitschaft, Minderproduktivität und andere Symptome, an denen Firmen pleite gehen.
d) Vermittlung von Prozessen zur Heilung des Teamgeistes. Dazu gehört, dem Auditor die Wissenslücke seiner Fragebogenautoren zeigen zu können.
5. Nachweis der Wirksamkeit der Abstellmassnahme
Alle Unternehmensgründer und -sanierer, die bewundert werden.
6. Robuste Schritte:
Henning, ich zeige Dir, wie das mit dem Teamgeist klappt, und Du sanierst Deine Firma.
Ich schicke Dir einen Vorschlag.
Ciao
Wolfgang Horn
Hallo HBuhl,
vielleicht finden Sie hier einige Anregungen für die Fehlerursachen
http://www.rohranarbeitung.de/images/Null_Fehler_Management.pdf
Gruß
mfunk
Sie koennen erst dann neue Ufer entdecken,
wenn Sie den Mut haben, die Küste aus den Augen zu verlieren.
<chinesische Weisheit>
Hallo Henning!
Zwar etwas spät, aber das Thema ist wichtig: Ich würde sie umgekehrt am Gewinn beteiligen. Die wenigen, die's dann immer noch nicht kapieren, kann man auch loswerden.
Schöne Grüße
Frank
"Es ist alles gesagt - nur noch nicht von jedem." (Karl Valentin)
Hallo,
wir machen es andersrum: Keine Fehler=Prämie
Im Klartext:
Wir haben pro Schicht 2 Vorarbeiter die sich um Qualität, Anlagenzustand und allgemeine Ordnung kümmern und dafür verantwortlich sind. Wenn alles glatt läuft, keine bzw. nur geringe Fehlequote auftritt und sonst auch alles i.O. ist (z.B.Gestelle und Hilfsmittel in den zugehörigen Behältern) dann gibt es die Prämie in voller höhe, kann ggf. gekürzt oder in schweren Fällen ganz gestrichen werden.
Fazit: Klappt ganz gut!
Gruß Torsten
Hallo Torsten,
schön, wenn das bei Euch funktioniert.
Ich hab leider schon des öfteren erlebt, dass so eine 0-Fehler-Prämie dazu geführt hat, dass sich Bereiche gegenseitig den Schwarzen Peter zugeschoben haben, damit sie ihre eigene Prämie bekommen. Insofern wäre ich mit jeder Art von lokalen Belohnungs-Größen sehr, sehr vorsichtig, auch weil damit der Blick auf das gesamte Unternehmen schnell verschwindet.
Viele Grüße
Barbara
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Eine gute wissenschaftliche Theorie sollte einer Bardame erklärbar sein.
(Ernest Rutherford, Physiker)
hallo alle zusammen
wow, was wird denn hier diskutiert? mir wird etwas übel, wenn ich lesen muss, dass mitarbeiter, die einen fehler machen finanziell bestraft werden sollen.
jedem der sich solche massnahmen ausdenkt möchte ich empfehlen die ursachen, die zum fehler geführt haben genau zu analysieren. wichtig dabei, nicht bei einem symptom aufhören.
wenn ihr das auf die spitze treibt, landet ihr immer und ausnahmslos in der managementetage. die ermöglicher/befähiger (leider oft auch verhinderer) sollte man in solchen fällen zu kasse bitten. oder doch nicht? ach nein, bei dieser grossen verantwortung können doch keine prämien gestrichen oder gar fehlerkosten belastet werden. diese kosten holen wir dann doch lieber bei jenen wieder rein, die sich nur schwer wehren können.
gruss aus appenzell
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"neues entsteht immer an den grenzen"
richard r. ernst, nobelpreis chemie 1991
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Neues entsteht immer an den Grenzen.
Zitat Richard Ernst, Nobelpreis Chemie 1991
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Hallo!
Na Meister, bisschen frustriert?
Gruß
Michael
hallo michael
nö, hat nichts mit frust zu tun. kümmere mich seit jahren um fehlermeldungen inkl. ursachenanalyse und massnahmendefinition.
aber einen mitarbeiter zu bestrafen, der, das unterstelle ich einfach einmal, sein bestes gibt, kann keine lösung sein.
deine reaktion zeigt mir, dass ich nicht ganz unrecht habe, und die wahrheit wie immer etwas schmerzt.
gruss
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Neues entsteht immer an den Grenzen.
Zitat Richard Ernst, Nobelpreis Chemie 1991
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Hi QUBEP!
So ganz daneben liegst Du nedde!
Habe mich aus dieser Diskussion lange herausgehalten, bis jetzt.
Da werden halbfertige Anlagen und Prozesse von der Planung über die Mauer in die Produktion gekickt, frei nach dem Motto: "wenn ihr das nicht bedienen könnt, liegt es an Euch."
Dann noch den MA für schlechte Qualität bestrafen ..... oh NEIN!
Oder denjenigen zu belohnen, welche halt zufällig mal gute Anlagen, stabile und sichere Prozesse bedienen dürfen, gut unterwiesen wurden, weil halt der Planer und Meister einen guten Job gemacht hat, ist wohl auch nedde das Wahre!
Klar, wenn ein MA die Maschine laufen lässt, seine Bild dabei liest und am Band mehr in die rote Kiste purzelt als in die grüne, dann muss es rauschen, aber rieschdiesch!
Erkenntnis: Ein jeder muss in dem Getriebe einen guten Job machen, sonst klemmen die Gänge oder es knirscht!
"In mir schlummert ein Genie, nur das Biest wird nie wach!"
Gute Zeit!
Qualyman - Qualitäter aus Überzeugung und Leidenschaft, auch wenn´s mal Leiden schafft!
info ad quality minus first dot de
Hallo QUBEB!
"wenn ihr das auf die spitze treibt, landet ihr immer und ausnahmslos in der managementetage" Korrigiere mich, aber für dich macht ein Mitarbeiter keine Fehler. Und genau das habe ich kritisiert. Ich bin wahrlich kein Freund von Managern, aber die Aussage halte ich für einen Witz.
Gruß
Michael
Hallo,
also ich habe diese problematik auch schon erlebt, nur ein bischen schäfer.
Ich sollte jeden mitarbeiter der fehlerhafte teile gefertigt hatte der GL melden. Dabei stellte sich aber raus das es in wirklichkeit fehler in der konstruktion waren und somit der mitarbeiter nichts dafür konnte. Dies wurde von der GL derart heftig bestritten ( Jr. war Konst.Leiter ). Ich wurde per änderung meiner stellenbeschreibung dazu verpflichtet ALLE ma
zu melden. Meine verweigerung führte unteranderem zu meiner kündigung. Meiner meinung nach sollte nur der wirklich zur kasse gebeten werden, der NACHWEISLICH vorsätzlich schrott produziert - dies MUSS dann auch für die Manager gelten.
Gruß
Stefan
"Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück."
So schwer kann doch die Rückverfolgung des Fehlers bei sachgemäßer dokumentation der Prozessschritte nicht sein, oder?
MfG
QM-Basic
Hallo QM-Stefan,
da hat es dein Chef ja auf die Spitze getrieben.
Ich hoffe du hast das Unternehmen auf Wiedereinstellung verklagt und der Richter wäscht deiner EX-GF den Kopf...
Ralf
geändert von - ralfab on 29/08/2008 10:44:08
morgen michael
natürlich machen wir alle fehler. leider wirken sich die fehler, die auf den ersten blick in der produktion geschehen, meist erst beim kunden aus.
planer, ingeneure und vorgesetzte müssen dafür besorgt sein, dass sichere und stabile prozesse erarbeitet und für die produktion freigegeben werden. stichworte wie jidôka und poka-yoke kommen mir da in den sinn.
sind dann die prozesse entsprechend eigerichtet und es passieren trotzdem fehler, die bis zum kunden gelangen, kann ich schon mal jemandem die kappe waschen.
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Neues entsteht immer an den Grenzen.
Zitat Richard Ernst, Nobelpreis Chemie 1991
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Hi, Michael,
zuerst mein Vorbild in dieser Sache:
?Haben sie als Mitarbeiter Fehler gemacht, so lassen sie es unverzüglich jeden Betroffenen wissen. Sie werden weder Kritik noch Strafe ausgesetzt sein, solange sie guten Willens sind.? (Wernher von Braun)
Denselben Schutz sollte auch Manangern gewährt werden. Möglichst unauffällig.
an QUBEB: "aber für dich macht ein Mitarbeiter keine Fehler. Und genau das habe ich kritisiert. Ich bin wahrlich kein Freund von Managern, aber die Aussage halte ich für einen Witz.
Die einfachste Lösung dieses Dissens ist: Wir einigen uns, in jedem Dissens in der Firma habe grundsätzlich immer der andere die Schuld.
Oder grundsätzlich die Mächtigeren.
Bessere Chancen hat das Gegenteil: "Schuldig sind immer die Wehrlosen!"
Schauen wir etwas tiefer mit der Frage "wie funktioniert eine Entscheidung?".
Modellieren wir den Prozess der Entscheidung.
Dann finden wir, in Thesen:
1. Jede Person entscheidet nach den besten Informationen, die sie hat. (Hormone & Co. zähle ich auch dazu).
2. Jede Person entscheidet nach dem Entscheidungsprozeß, den sie für die Entscheidung für den besten hält. Das kann mal "nach Gefühl" sein, mal nach Entscheidungsmatrix und mal mit Unterstützung ganzer Stabsabteilungen.
Fehlentscheidungen beruhen daher immer auf
a) Fehlinformation
b) einem fehlerhaften oder untauglichen Entscheidungsprozess.
Für korrektes a) und b) ist immer die Führungskraft verantwortlich.
Für Versäumnisse in seinen eigenen Aufgaben sollte der Boss keinen Mitarbeiter schuldig sprechen, denn wenn er das tut, bestraft er sich mit Widerstand, verstrickt sich im Gegeneinander und erntet nachhaltig rote Zahlen.
Meine Vorschläge:
1. Nach Vorbild W. v. Braun.
2. Mitarbeiter genügend informieren.
3. Entscheidungsprozesse der Mitarbeiter prüfen und ggf. optimieren. Die leichteste und effizienteste Art der Vermuittlung ist, wenn der Chef sich selbst als Vorbild nimmt.
Ciao
Wolfgang Horn
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