Hallo miteinander!in unserem Unternehmen hat man vor, dass Raucher und Automaten-Kaffetrinker (beide an einem gemeinsamen Platz) die Zeit der "Untätigkeit" abstechen müssen.
Würde bedeuten: Die beste Kommunikations-Ecke, bei dem auch überwiegend ein Austausch von geschäftlicher Information stattfindet, würde ihren Charme verlieren. Denn wer lässt sich gerne ansprechen, wenn er abgestochen hat.
Würde mich sehr interessieren, wie das in Eueren Unternehmen geregelt ist und evtl. solche Betriebsvereinbarungen von den MA aufgenommen wurden.
Meinen besten Dank vorab!
Spruch des Tages:
Es ist nicht so, dass sie die Lösung nicht sehen. Sie sehen das Problem nicht.
Gilbert Keith Chesterton
Schriftsteller 1874-1936
Gute Zeit!
Qualyman - Qualitäter aus Überzeugung und Leidenschaft, auch wenn´s mal Leiden schafft!
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Antworten:
Hallo Senior.....
(Glückewunsche...)
bei uns gibts das Problem in dem Sinn nicht. Rauchen nur in den Pausen, also nix mit K & K (Kippe und Kaffee...)
In meinem letzten Unternehmen, also die... wo ich immer noch auf Kohle... ... da durften die Angestellten ohne Kaffeepause zum Rauchen auch zu bestimmten Zeiten ausstempeln...
Ich hab da nie ein Problem mit gehabt.. finds eigentlich richtig.... wenn denn alle gleich behandelt werden....
Dino
______________________
Multae sunt causae bibendi
Hallo zusammen,
interessiert hier niemanden....(also nicht ausstempeln o.Ä.)
Hallo Qualyman,
ist bei uns ebenfalls kein Thema.
Da fällt mir auf das ich ja noch 3 Bände Father Brown zu lesen habe...
P.S.: Ziemlich martialische Wortwahl heute!
Gruß
Evereve99
"Organisation?" schrie Ford. "Organisation? Was für eine restlos bekloppte Bezeichnung für einen Laden wie den hier!"
Douglas Adams
Hallo zusammen,
Wie werden denn die normalen Pausen bei euch behandelt, müsst ihr da auch ausstempeln?
Der AG kann verlangen, dass die durch das Rauchen entstanden Pausen zusammengenommen nicht die eigentliche gesetztliche Pausenzeit überschreiten, mehr erst einmal nicht [url="http://www.arbeitsrecht.de/arbeitsrecht/RechtKompakt/Nachgefragt/m_z/rauchen.php?navid=9"]Arbeitsrecht[/url].
Wie er dass nun bei sich regelt, ob Abstempeln, Vertrauensbasis oder völliges Egalsein, ist nun seine Sache. Was sagt denn euer Betriebsrat?
Bei uns gilt im Übrigen "Egalsein", wohl auch weils nicht ausgenutzt, sprich übertrieben wird.
Gruss,
medi
Hi !
also bei uns kann man jederzeit rauchen gehen, muss dafür aber abstempeln.
Is mir aber eigentlich schnuppe da ich seit 2 Jahren nicht mehr rauche....
Wozu Socken? Sie schaffen nur Löcher!
"Albert Einstein
14.03.1879 - 18.04.1955"
Moin,
Erstmal Glückwünsche Mr.1000+ :-)
Als letztes Jahr ein Rauchverbot bei uns in der Firma in Kraft getreten ist, darf nur noch an ausgewiesenen Raucherecken gepafft werden. Keine der Ecken befindet sich in der nähe vom Kaffe-/ Snackautomat.
Abgestempelt wird nicht.
Eine kleine Studie bei uns ergab übrigens (obwohl wir einen überdurschnittlichen Raucheranteil haben) das Rauchen <4% der Arbeitszeit ausmacht.
Als Nichtraucher ist mir das ganze eh egal, aber wenn <4% Arbeitszeit für Rauchen drauf geht dann muss ich mich eh fragen was der Nutzen vom Abstempeln bringen soll.
Was will die GF erreichen? Produktivität 100%??? Gibt es eh nicht.
Gruß: Mr.Idea
Hallo zusammen,
bei uns wird nicht ausgestempelt.
Allerdings...wenn man 10mal/Tag mit Kaffee und Kippe in der Kaffee-Ecke steht, wird man schon darauf hingewiesen, es nicht zu übertreiben.
Die Raucherkaffee-Ecke ist übrigens ein Podest, von dem man die Produktionslinien recht gut überblicken kann.
Die meisten guten Ideen und Verbesserungsvorschläge werden auf diesem Podest geboren (mit oder ohne Kippe).
Einsparpotential und MA-Zufriedenheit (man fühlt sich als verantwortlich handelnder Mensch wahrgenommen und nicht als zu gängelnder Kostenfaktor) wiegen hier den "Verlust" an Arbeitszeit bei weitem auf. Sogar in der präzise ausgetakteten Welt eines Automobilzulieferers.
Von daher sieht die Werksleitung keinen gesteigerten Handlungsbedarf bzgl. Ausstechen.
Gruß
Harald
Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.
geändert von - Harald E on 11/04/2008 08:11:05
Hallo qualyman,
erst mal Glückwunsch zur 1.000.
Bei uns gilt ab dem 01.06. Rauchen im Haus verboten, sondern nur noch vor der Tür. Das bedeutet für die Raucher- ausstempeln.
Kaffetrinkerpausen sind kein Thema.
Gruss
Lars
"Jeder Erfolg, den man erzielt, schafft einen Feind. Man muss mittlemässig sein, wenn man beliebt sein will"
(Oscar Wild)
Hallo qualyman,
Euer Werk ist erkennbar auf dem Kurs zur Schließung.
Der mehr Sorgen bereitende Aspekt am Kaffee- und Raucherthema ist mir: Diejenigen, die Zukunft und Wachstum machen sollen, die kümmern sich um Minuten am Kaffeeautomaten.
Ich glaube einfach nicht, daß da nix Wichtigeres zu tun ist.
Natürlich ist der Arbeitsfriede wichtig für Produktivität und Zukunft.
Natürlich muß Sorge getragen werden, daß die Nichtraucher und Nichtkaffeetrinker, die ihre Sprudelflasche mitbringen, sich nicht unfair behandelt vorkommen.
Katastrophal wäre die Wirkung der Bemühungen um Einsparung vermeintlich vergeudeter Arbeitszeit, wenn die Arbeitnehmer von wichtigeren Problemen wüßten - die aber eben nicht angefaßt werden.
Ciao
Wolfgang Horn
[quote]
Hallo qualyman,
Euer Werk ist erkennbar auf dem Kurs zur Schließung.
[/quote]
Das würde ich nicht so sehen. Raucher sind halt ein kostenfaktor der nicht zu unterschätzen ist. Bei 4 % Ausfallzeit täglich macht das 19,2 min. täglich/pro Raucher. In der Woche 100 und im Monat sinds schon 420 Minuten die der Arbeitgeber für nichts hergibt. Da kann er sein Geld doch besser selbst verbrennen.
Gerechter Weise musste also den Nichtrauchern diese 19 Min. täglich auch zugestehen. Oder ihnen ne Prämie zahlen, schließlich sind Nichtraucher ein wesentlich günstigeres Potential für die Firma und für die Volkswirtschaft. Die Behandlungs- und Heilungskosten die Raucher verursachen müssen ja wieder von der Gemeinschaft getragen werden.
Ne also wirklich Leute, Raucher sind ein stetiger Kostenfaktor der dezimiert werden kann und muss. Gerade das QM muss doch nachweisen das Kosten eingespart werden können und die Qualität steigt. Alleine die Verbesserung der Luft in den Büros, weniger stinkende Kollegen und Kolleginnen, weiße statt gelbe Räume. keine Kippen mehr in der Halle, keine Kippen im mühevoll sortierten Schrott, .......
Einsparungs- und Verbesserungspotential ohne Ende.
Übrigens die Raucher vor die Tür stellen ist so ziemlich das widerlichste überhaupt. Jeder Besucher muss sich durch die Qualmwolke an stinkenden Rauchern vorbei drängeln. Ich als Besucher mahne so ein Verhalten jedesmal bei der Geschäftsleitung als unmöglich ab. Raucher gehören in die letzte Ecke, am besten Dunkelkammer, ohne Fenster, ohne Lüftung, ...
Monika
Hallo,
in der Diskussion fehlt mir (als Nichtraucher) der Verweis auf Planzeiten und die darin enthaltene persönliche Verteilzeit (http://www.olev.de/uv/verteilz.htm) von i. d. R. ausgehandelten 5%.
Wenn bei der Ermittlung von Planzeiten Rauchen als Bestandteil der persönlichen Verteilzeit gewertet wurde, dann kann man Raucherpausen nicht aus der "produktiven Zeit" herausrechnen. Da Rauchen eher Suchtverhalten ist, müsste man es wie einen Toilettengang werten. Weiterhin sind Absprachen zum Arbeitsablauf, die beim Rauchen getroffen werden, sachliche Verteilzeit und müssten eigentlich zum großen Teil mit der persönlichen Verteilzeit verrechnet werden.
Insofern bin ich mir nicht sicher, ob Raucherpausen wirklich das Zeitpotential erbringen, was man (oberste Leitung) sich erhofft.
mfunk
Sie koennen erst dann neue Ufer entdecken,
wenn Sie den Mut haben, die Küste aus den Augen zu verlieren.
<chinesische Weisheit>
Hallo Monika,
ich (ehemlaiger Raucher) bekomme beim Lesen deines Threads ein bischen Angst (-:
Da könnnte man fast reininterpretieren, dass du Raucher nicht so richtig magst.
Gruss
Lars
"Jeder Erfolg, den man erzielt, schafft einen Feind. Man muss mittlemässig sein, wenn man beliebt sein will"
(Oscar Wild)
Hallo Wolfgang,
nein, an Schließung ist nicht zu denken!
So der GF auf der letzten Betriebsversammlung.
Sehr gute Ergebnisse in allen Bereichen, bis auf die MA-Befragung.
Die Reaktion auf die Aktion "Abstechen bei Rauchen und Kaffeetrinken" wird sich bei der nächsten Befragung zeigen!
Auch sind schon Gerüchte im Umlauf, dass das "Parfümieren" (am häufigsten bei den Frauen anzutreffen) auch im Gespräch ist, da einige MA allergisch darauf reagieren und davor geschützt werden müssen.
"Come in and find out.."
Der nächste Sprung wird wohl eine Atacke auf die sportlichen MA sein, welche eine Risiko-Sportart betreiben und bewusst das Risiko einer Verletzung eingehen, bei einer Verletzung Lohnfortzahlung bekommen und die anwesenden MA die Lücke schließen müssen.
...ja Du hast recht, es gibt scheinbar keine größere Probleme bei der GF....!?!
Gute Zeit!
Qualyman - Qualitäter aus Überzeugung und Leidenschaft, auch wenn´s mal Leiden schafft!
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Hallo Monika,
"schließlich sind Nichtraucher ein wesentlich günstigeres Potential für die Volkswirtschaft."
Widerspruch, das Gegenteil ist hinlänglich bewiesen worden.
Schließlich braucht ein Raucher in der Regel kein neues Hüftgelenk mit 87.
siehe: http://www.welt.de/wirtschaft/article1633518/Nichtraucher_belasten_das_Gesundheitssystem.html
(Hab das mit dem umformatieren der Links schon wieder vergessen, dammich......)
Gruß
Evereve99
"Organisation?" schrie Ford. "Organisation? Was für eine restlos bekloppte Bezeichnung für einen Laden wie den hier!"
Douglas Adams
Hallo zusammen,
[quote]
Gerechter Weise musste also den Nichtrauchern diese 19 Min. täglich auch zugestehen. Oder ihnen ne Prämie zahlen
...
Monika
[/quote]
^^Das mit der Pramie finde ich durchaus ausbaubar. Nur leider ist die Kontrolle äußerst schlecht.
Alles in allem, bin ich (als Nichtraucher) gegen eine detailierte Regulierung der Raucher. Die Vorteile wurden schon oft genug genannt und ich muss gestehen, dass auch ich hin und wieder ebenfalls mit den Kollegen eine "Raucherpause" mache (Die Getränkeautomaten sind auch in der Raucherecke, ist zwar auch Diskriminierung, aber mich persönlich störts nicht) und in diesen Raucherpausne hab ich schon viele Fragen/Probleme lösen können.
Es wird einfach die Kommunikation über Abteilungsgrenzen hinaus gefördert und dies ist nicht zu Unterschätzen.
Allerdings würde ich die Führungskräfte viel mehr mit ins Boot nehmen. Wenn jemand seinen Job super erledigt (und nicht unterfordert ist) dann spricht nichts dagegen. Allerdings gibts so Spezialisten, welche permanent über Ihr Arbeitspensum, den 10-h-Tagen und den Überstunden, welche nicht weniger werden, jammern und gleichzeitig bereits eine halbe Stunde nach Arbeitsbeginn die erste 10-Min-Raucherpause machen (zusätzlich zu den normalen Pausen).
Hier sollten die Führungkräfte ein Auge drauf haben und falls selbst Raucher, mit gutem Beispiel vorangehen.
Unterm Strich wirds halt mal wieder viel heißer gekocht, als gegessen. Oder ist jemand ein Unternehmen bekannt, welches vor dem Untergang gerettet werden konnte - nur durch dem Verbot der Raucherpausen?
Schöne Grüße,
yQuth
wir sind mal wieder bei der Gretchenfrage: "Rauchen oder Nichtrauchen - das ist hier die Frage?"
Ein beliebtes Thema in diesem Forum.
Hier eine alte Kostprobe: [url="http://www.quality-management.com/forum/topic.asp?TOPIC_ID=3168&FORUM_ID=14&CAT_ID=1&Topic_Title=Fundst%FCck+der+Woche+%28off%2DTopic%3F%29&Forum_Title=Qualit%E4tsmanagement+ISO+9001%3A2000"]Wer ist besser Raucher oder Nichtraucher?[/url]
geändert von - msb on 14/04/2008 11:09:18
Bei uns kann im Betrieb nach Absprache mit den Kollegen geraucht werden wenn diese damit einverstanden sind. In öffentlich zugänglichen Räumen darf generell nicht geraucht werden (wobei der Versand rauch kommen aber ja auch Speditöre usw) ganz so eng wird das hier nicht genommen.
Ich bin Nichtraucher also ist mir das eh egal aber dann könnte man ja auch anfangen abzustempeln wenn man aufs Örtchen geht den der eine geht mehr der andere weniger weiß nicht ob das ein wirtschafltichen Nutzen hat.
Ich denk das allein durch das einführen so viel Diskussionen aufkommen werden das die Zeit für die Diskussionen teuer sind wir der Nutzen.
Gruß QS-Mieze
Hallo zusammen!
Bei uns: Rauchen nur draußen, offiziell abgestempelt. Für Frühstück und Mittagspause, wenn der Arbeitsplatz verlassen wird: Ebenfalls abstempeln. Kaffee usw.: Keine Regelung. Aber die Entwickler haben da, wo früher ihre Raucherecke war, jetzt einen Tischfußball stehen :-)
Schöne Grüße
Frank
"There's no problem too great for running away from it!" (Charlie Braun)
Hi
bei uns muß nicht gestochen werden wenn geraucht oder eine Kaffeepause gemacht wird.
Überwiegend wird bei uns der Kaffee mit an den Arbeitsplatz genommen und dort getrunken.
Zum Rauchen müssen die Kollegen auf den Balkon oder nach draußen an den Hintereingang gehen.
Dagmar
Moin,
bei uns wird ausserhalb der Pausen fürs Rauchen abgestempelt. Dies wurde eingeführt, nachdem es einige ganz offensichtlich übertrieben.
Liebe Grüsse
Moin nochmal,
irgendwas hat mich an diesem Thema gestört.
Deshalb hab ich mich mal im Bekanntenkreis umgehört.
Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass Mitglieder der Führungsriegen von Repressalien (Ausstempeln, etc) ausgenommen sind.
Alle Befragten über 60T Jahresbrutto dürfen frei und nach Gusto quarzen.
Tenor: In so nem "Break" kommen einem die besten Ideen / bekommt man den Kopf frei / kann die restliche Tagesarbeit besser durchplanen.
Unabhängig davon ob dabei ne Kippe qualmt...oder nicht.
Ein alter Freund (Psychotherapeut) hat's so umschrieben.
"Guck ma, was wir alles mit euch machen können. Ihr seit ja auch zu blöd, eigenverantwortlich zu handeln.
Preiset den Herrn und danket auf Knien, dass ihr uns habt...die euch erklären, was ihr zu tun und zu lassen habt....in Ewigkeit Amen"
Das Taufbecken pathologischer Obrigkeitsgläubigkeit.
Dem kann ich mich anschliessen.
Gruß
Harald (Hobby-Revoluzzer) ;-)
Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.
geändert von - Harald E on 16/04/2008 08:21:39
[quote]Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass Mitglieder der Führungsriegen von Repressalien (Ausstempeln, etc) ausgenommen sind.
Alle Befragten über 60T Jahresbrutto dürfen frei und nach Gusto quarzen.
[/quote]
Dass liegt daran dass diese gar nicht stempeln und ohnehin nicht nach 35 Stunden heim gehen.
Die Bosse stempeln nicht, weil von ihnen ewige Überstunden zum wohle der Firma erwartet werden.
es ist dem untertanen untersagt, den maßstab seiner begrenzten einsicht an die handlungen der obrigkeit zu legen! (ein alter preußenkönig)
"das ist ein walversprechen. das muß man nicht halten!" käpt'n blaubär, der weiseste bär des universums
[quote]
Dass liegt daran dass diese gar nicht stempeln und ohnehin nicht nach 35 Stunden heim gehen.
Die Bosse stempeln nicht, weil von ihnen ewige Überstunden zum wohle der Firma erwartet werden.
[/quote]
;-)
4% aller Arbeitnehmer haben eine echte 35 Stunden-Woche (Stand 2006, Tendenz fallend).
Zumindest in den Firmen die ich kenne (und ich kenne einige) gehen die auch erst nach Hause, wenn die Tagesarbeit erledigt oder intern delegiert wurde. Überstundenkonten ab 100 Stunden aufwärts soweit das Auge reicht.
Zum Wohle der Firma.
Übrigens.....ich sitz ja selbst teilweise in der Chefetage und hab ein schlechtes Gewissen, wenn man jeden der (dank Wasserkopf) zahlreichen Geburtstage während der Arbeitszeit bei Kaffee und Kuchen in ausgelassener Stimmung stundenlang! feiert.
Aber ich sag mir dann. Ok, ist auch zum Wohle der Firma. Sorgt für Zufriedenheit, in dem es innerer Kündigung entgegenwirkt.
Ich will GF und Arbeiter nicht über einen Kamm scheren. Eine gewisse Diversität ist ja erwünscht.
Ein gewisses Maß an Eigenverantwortung sollte man dem gemeinen Arbeiter aber zugestehen.
Und das ist meiner Meinung nach auch die selbstbestimmte Handhabung von "Raucherpausen" mit und ohne Zigarette.
Ob man nun 10 Kippen/Schicht durchzieht, oder öfter mal so den Arbeitsplatz verläßt (Plausch mit Kollegen/frische Luft) oder ein paarmal "durchhängt", hat am Ende des Tages den gleichen Einfluß auf das Arbeitsresultat.
Gruß
Harald
Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.
[quote]
Ob man nun 10 Kippen/Schicht durchzieht, oder öfter mal so den Arbeitsplatz verläßt (Plausch mit Kollegen/frische Luft) oder ein paarmal "durchhängt", hat am Ende des Tages den gleichen Einfluß auf das Arbeitsresultat.
[/quote]
Zusatz:
Feldversuche und Analysen haben gezeigt.
Die ideale tägliche Arbeitszeit liegt bei 6 Stunden (bezogen auf die eigentliche Arbeit).
Was darüber hinausgeht führt zu Fehlentscheidungen, Burn-Out und höherer Arbeitsunfallgefahr.
Gruß
Harald
Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.
Am Popo oder wie das heisst!
Hatte mal einen Seffe (nicht Loretta!), der besuchte angeblich Kunden.
....bis der Tag kam, wo man ihn auf dem Golfplatz sah. Ob sein Spielpartner der Kunde war, konnte man nicht nachvollziehen.
....und genau solche Chefs maulen, weil ein armer Angestellter, der den ganzen Tag vor dem Monitor hockt, seine Arbeit macht und mal eine quarzen geht!
Da fällt mir gerade noch die Arbeitsstättenrichtlinie für Bildschirmarbeitsplätze ein: gibt es da nicht eine Regelung, dass nach 2 Stunden ununterbrochenes stieren auf den Monitor eine Pause von 10 min. eingelegt werden muss?
Gute Zeit!
Qualyman - Qualitäter aus Überzeugung und Leidenschaft, auch wenn´s mal Leiden schafft!
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[quote]
Da fällt mir gerade noch die Arbeitsstättenrichtlinie für Bildschirmarbeitsplätze ein: gibt es da nicht eine Regelung, dass nach 2 Stunden ununterbrochenes stieren auf den Monitor eine Pause von 10 min. eingelegt werden muss?[/quote]
Hallo,
leider bedeutet hier Pause nur: man darf mal nicht in den Bildschirm stieren und kann eine andere Arbeit machen. Also nix Pause und rauchen.
Der Vollständigkeit halber: wir hier in der öffentlichen Verwaltung dürfen überhaupt nicht mehr in den Bürogebäuden rauchen, die Raucher dürfen aber mal kurz vor die Tür gehen ohne abzustempeln. Es muss aber alles im Rahmen bleiben.
Gruß
Entchen
Nochmal ich,
jetzt wird bei uns doch eine Regelung eingeführt.
In den Pausen in Raucherbereichen weiter erlaubt.
Ausserhalb der Pausenzeit: Schichtleiter führt Strichliste!, wer wie oft raucht, soll dann wohl vom Lohn/Gehalt!! abgezogen werden.
Hier am Standort: Für zwei Hallen und zwei Schichten (Nachtschicht nur sporadisch) gerade mal 2!!! Schichtleiter.
Beides Nichtraucher. Werden wohl demnächst ihre Schreibtische in die Raucherecke stellen müssen oder gar nix anderes mehr schaffen.
Ich denk mir jedenfalls mein Teil......
Gruß
Evereve99
?Hast Du die ganzen Ausrufezeichen bemerkt? Fünf? Ein sicheres Zeichen für jemanden, der seine Unterhose auf dem Kopf trägt.?
? TERRY PRATCHETT, MUMMENSCHANZ
Vorsicht Evereve99!
Bei drei Ausrufezeichen bist Du schon.
Schöne Grüße
Frank
"Es ist alles gesagt - nur noch nicht von jedem." (Karl Valentin)
Ich weiss, Frank, ich weiss.
Wenn das hier so weiterläuft, schaff ich dann bald auch die 5, versprochen ;-[.
Gruß
Evereve99
?Hast Du die ganzen Ausrufezeichen bemerkt? Fünf? Ein sicheres Zeichen für jemanden, der seine Unterhose auf dem Kopf trägt.?
? TERRY PRATCHETT, MUMMENSCHANZ
Reservier' mir einen Platz in der Oper in der Loge neben Dir!
An alle Raucher, Nichtraucher und durch sonstige Gerüche geplagte!
Bei uns wird es aller Wahrscheinlichkeit nach eine "Entziehungskur für Quarzer" geben, welche von der Betriebskrankenkasse gesponsert wird.
Raucher, welche das durchstehen und zum Ex-Raucher werden, bekommen hierfür eine einmalige Präme zur Anerkennung des "Erfolges". Müssen dies aber zurück bezahlen, sobald sie im Betrieb beim Rauchen erwischt werden.
Was haltet Ihr von diesem Vorschlag?
Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.
John Ruskin
Schriftsteller 1819-1900
Gute Zeit!
Qualyman - Qualitäter aus Überzeugung und Leidenschaft, auch wenn´s mal Leiden schafft!
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Hallo qualyman,
ja. Sowas wird bei uns auch angeboten.
Dazu folgendes:
- Im Rahmen der Startbahn West Proteste hat Greenpeace seinerzeit eine Studie am Frankfurter Kreuz gefahren.
Ergebnis:
Eine Stunde Stau am Frankfurter Kreuz belasten den Mensch mit den Schadstoffen von ca. 60 Zigaretten.
4 Stunden später waren die Schadstoffe im Blutbild der Raucher 5mal schneller abgebaut, als bei Nichtrauchern.
Quelle: Peter M. Ein alter Schulfreund, Physikprofessor und ehemaliges Greenpeace-Vorstandsmitglied in Zusammenarbeit mit der WHO.
- bis heute gibt es (zumindest in D) keinen Todesfall durch Passivrauchen.
- für unabhängige Sozialforscher ist dieser "Nichtraucherschutz" eher politisch motiviert und soll das Wahlvolk seiner Mündigkeit berauben. Alle Eckpunkte für eine solche Konditionierung sind gegeben.
Quelle:....weiß ich nicht mehr genau. Ich glaub es war die Seite unabhängiger Journalisten. www.pranger.org
Ich persönlich finde es zudem sehr befremdlich, wenn durch Börsenspekulation z.B. mit Nahrungsmittel, monatlich mehr Menschen sterben als Raucher/Jahr.
Da hat die Regierung incl. ihrer Jubelpresse aber offensichtlich kein Problem.
Ich bin übrigens selbst Raucher (wer hätte das gedacht) ;-D
und rauche weder in Restaurants, engen Räumen ( es sei den es fühlt sich niemand dadurch gestört) oder in der Nähe von Kindern.
Das zu entscheiden bin ich alt genug.
Achja....wir haben hier im Saarland Kohlekraftwerke, Stahlhütten und nebenan ein franz. AKW.
Dort wo die Hauptwetterlage den Emissionsgürtel hindrückt, haben wir Horrorzahlen für Krupphusten, Krebsrate, etc...
Wann man daran (und/oder auch am Rauchen) stirbt entscheidet in erster Linie der körpereigene Genpool.
Quelle: nicht mehr vorhanden. Der saarl. Ärtzebund mußte auf Druck der Landesregierung diesen Bericht aus dem Netz
nehmen.
Da meine Oma täglich ein Päckchen quarzt und mit ihren 97 Jahren noch einen recht fitten Eindruck macht und alle an Krebs Versorbenen meiner Familie, Nichtraucher waren, seh ich für mich da keine großen gesundheitlichen Anreize einer Rauchentwöhnung beizuwohnen.
Sooo.....und jetzt ???
Gruß
Harald
Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.
geändert von - Harald E on 03/07/2008 11:07:21
geändert von - Harald E on 03/07/2008 11:08:14
[quote]
- bis heute gibt es (zumindest in D) keinen Todesfall durch Passivrauchen.
[/quote]
Hallo Harald!
Ich fand die Qualmerei für mich bisher auch einfach nur nervig. Bis die Ergebnisse aus Italien eingetrudelt sind. Die Herzinfarktraten in den Altersklassen 40 - 50 und 50 - 60 sind signifikant nach unten gegangen. Ich habe mir die Zahlen nicht abgespeichert, aber es waren tausende pro Jahr. Sämtliche Experten waren gut verblüfft, den Einfluß hat keiner erwartet.
Fazit:
1. Versuchsergebnisse hat man oft erst nach dem Experiment.
2. Betrachte ich seitdem den massiven Lobbyismus gegen die Rauchverbote als versuchte Körperverletzung.
Und die Zigarettenindustrie als Drogenhändler, die in Deutschland nachweislich ihr Geschäft über Jahrzehnte zum Großteil mit dem Anfixen von Kindern hoch gehalten haben.
Schöne Grüße
Frank
"Es ist alles gesagt - nur noch nicht von jedem." (Karl Valentin)
Hallo Frank,
bis 5 Zigaretten/Tag sind in der Tat gesünder als nicht zu rauchen. (WHO)
Da aber i.d.R. mehr gequalmt wird, ist das natürlich ein Gesundheitsrisiko.
Gleichzusetzen mit dem Verweilen im Stau am Frankfurter Kreuz oder dem Häuschen im Emissionsgürtel eines Kohlekraftwerkes.
Was ebenfalls den Tatbestand der Körperverletzung erfüllt und von der Lobby gedeckt wird.
Entscheidend ist da wohl der Umstand, das Lobbyisten mehr Kohlestrom/Stahl/Flugzeuge und Autos benötigen als Zigaretten.
;-)
Gruß
Harald
Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.
Und ich leg noch einen drauf ;-)
Aus:
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32611
? Männer mit niedriger Bildung ?. haben ein mehr als vierfach höheres Sterberisiko als Menschen mit hohem Bildungsstand.
****
Interessant ist der Zusammenhang:
Armut und/oder Bildungsfern zu erhöhtem Zigaretten-/Alkoholkonsum in den "armen" Schichten, die glauben ihr Schicksal dadurch erträglicher zu machen.
Oder auch ein Auszug einer Studie von Mueller und Heinzel-Gutenbrunner (1998)
****
Ergebnis:
?Bei Erwachsenen liegt vorwiegend soziale Selektion vor: chronisch schlechte Gesundheit erhöht das
Risiko Armut. Hinweise für einen Kausationseffekt ergeben sich für Kinder: wer in Armut aufwächst, hat als
Erwachsener eine schlechtere Gesundheit.?
Konkrete Zusammenhänge zwischen dem sozialen Status und Krankheit konnten u.a. für
das Auftreten von koronaren Herzkrankheiten (Herzinfarkt - 2-3fach erhöhtes Risiko),
Schlaganfall
(ebenfalls
2-3fach
erhöhtes
Risiko),
Krebserkrankungen
und
Lebererkrankungen festgestellt werden. (Siegrist 1995) Eine Analyse und Auswertung der
Mikrozensus-Daten von 1992 ergab, daß der Kranken- und Unfallverletztenanteil bei
Sozialhilfeempfänger wesentlich höher ist als im Bevölkerungsdurchschnitt (Stat. Bundesamt
1992). Eine Untersuchung von Angestellten ergab bei einem jährlichen Einkommen von
30.000 DM eine ungefähr doppelt so hohe Sterblichkeit, wie bei einem Einkommen von
60.000 DM. (Mielck 1997) Eine weitere Studie zeigte, daß Arbeiter eine doppelt so hohe
Sterblichkeit wie Akademiker hatten. (Siegrist 1995)
*****
Fazit:
Greifen wir doch besser Grundursachen an und entziehen den Kolateralschäden den Nährboden.
Verbieten wir Armut und schlechte Schulsysteme.
Gruß
Harald
Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es.
Hallo zusammen,
Alles sehr interessante Beiträge, wem soll man da noch glauben und wem nicht.....?
Jede Untersuchung oder Analyse muss doch durch jemanden bazahlt werden, diese Person, IG, Firma oder was auch immer.., will doch mit so einer Untersuchung etwas belegen um daraus einen Vorteil zu ziehen......
Unter welchen Aspekten so eine Analyse stattfindet bestimmt also die Person , die auch den Auftrag zu diese Untersuchung erteilt, wir wir alle wissen ist das klassisches Kunden-Lieferanten-Verhältniss, und wer beisst schon die Hand die einem Füttert????
Gruss
Carlos
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